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Was so zwischen Frühling und Herbst geschah … die Fahrten

Nach längerem Schweigen an dieser Stelle möchten wir einen kleinen Rückblick auf die vergangenen Monate bieten.

Fangen wir mit den Fahrten seit Ostern an: Nach dem Dreiklangfest in Hamm zum 800-jährigen Stadtjubiläum Anfang Mai stand kurz darauf eine interne Fahrt nach Altenbeken auf dem Programm. Auf diese Weise beging ein Vereinsmitglied seinen Geburtstag mit seinen Gästen und den Museumseisenbahnern.

  Artgenossinnen unserer V 200 (C) MEH

Gastgeber dort war L. Guttwein, der im Bahnbetriebswerk eine private Fahrzeugsammlung unterhält, die aber öffentlich nicht zugänglich ist. Mit unseren Dieselloks und einigen Wagen umfuhren wir einmal den Teutoburger Wald und nutzten die Zeit im Bw für ein Kaffeetrinken für alle Beteiligen und viele entspannte Gespräche untereinander.

Kurz darauf stand am Pfingstmontag wieder das Deutsche Mühlenfest auf dem Programm, zu dem wir einen Sonderzug nach Lippborg-Heintrop und eine Busrundfahrt zu Sändkers Mühle anboten, wo die Eigentümer die Geschichte und Technik der Mühle erklärten und auch den Ablauf des Mühlengeschäfts während der Ernte. Weiter ging es mit unserem Bahnbus zur St. Ida-Basilika in Herzfeld, deren 1000-jährige Geschichte uns von einer Gästeführerin der Gemeinde nähergebracht wurde 

  Sändkers historische Mühle (C) MEH

Zu den weiten Fahrten zählte Ende Mai der Besuch des Matjesmarkts in Emden, der wieder einen ausgebuchten Zug zur Folge hatte und allen Fahrgästen einen schönen Tag bereitete. Während des Aufenthalts musste allerdings an der V 200 eine provisorische Reparatur am Kühlwasserkreislauf vorgenommen werden, da ein unerwarteter Schaden aufgetreten war. Inzwischen sind beide Wasserpumpen der Lok wieder aufgearbeitet und unsere Große ist wieder voll einsatzbereit.

Im Juni hatten wir unseren Zug zum zweiten Mal für eine Montanrundfahrt im Großraum Duisburg/Oberhausen an die Eisenbahn Nostalgiefahrten Bebra vermietet, die ebenfalls mit großem Erfolg durchgeführt werden konnte. Hier wurden Gleise befahren, die man wirklich selten zu sehen bekommt.

Mitte August war wieder eine weite Fahrt angesetzt, wo unser Krokodil, die 194 158, den Zug nach Brohl am Rhein brachte. Dort hatten wir einen Anschluss gebucht an den Dampfzug der Brohltalbahn bis zum Endbahnhof Engeln auf den Höhen der Vulkaneifel. 

   

  in ganzer Länge: der Museumszugbei der Kölner Stadtrundfahrt; und Abstellung in Brohl bei vielen anderen bunten Fahrzeugen (C) MEH

Leider war es sehr trocken, weshalb sich die Vulkaneifelbahn entscheiden musste, den Zug nur mit Dieselloks zu fahren. Zudem war ein Teil der örtlichen Feuerwehrleute zur Unterstützung bei der Bekämpfung des großen Waldbrands in Hürtgenwald, so dass man kein Risiko eingehen wollte, mit einer Kohledampflok selbst einen Böschungsbrand auszulösen. Das tat der Freude an dieser gemütlichen Fahrt durch schöne, enge Ortschaften und durch eine wilde Landschaft aber keinen Abbruch.

Zu Ende der Sommerferien stand dann schon die Traditionsfahrt zum Lippborger Markt auf dem Programm, wo wir mit unserem Zubringerzug noch nie gefehlt haben. Gut 90 Fahrgäste waren auch in diesem Jahr dabei und verbrachten einen schönen Nachmittag in der kleinen Stadt an der Lippe.

Pause bei Kaffee und Kuchen für die Eisenbahner (C) MEH

Anfang September waren wir noch einmal privat gechartert, als wir die Mitarbeitenden von Radio NRW in Oberhausen abholten und entlang der Sightseeing-Tour entlang der Emschertalbahn, mit  einer industriekulturellen Sehenswürdigkeit an der nächsten, direkt zum Maximilianpark in Hamm brachten, wo ein buntes Programm auf alle wartete.

 

Den September abgeschlossen hat eine Fahrt nach Cochem, wo wie immer in dieser Zeit schönes Wetter die Menschen in die Weinlokale lockte und bestes Wetter den Aufenthalt verschönte. Unterwegs passierten wir das DB Museum Koblenz, das an diesem Wochenende den 60. Gerburtstag der elektrischen Einheits-Lokopmotiven feierte.

bei der Vorbeifahrt: die Kollegen in Koblenz feierten 60 J. Einheitselloks (C) MEH

  

    bestes Wetter und viel Betrieb auf der Mosel, und die Reichsburg hoch über der Stadt (C) MEH        

 Auch an den Anlegern herrschte Hochbetrieb, denn die Rundfahrtschiffe standen teilweise Schlange. Alles in allem ein gelungener Tag.


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